Fußball

TuS Leopoldshöhe II - TSG Holzhausen II 1 : 1

Im Verfolgerduell trennten sich der TuS und die TSG mit 1:1 und konnten so den Abstand zur Spitze nicht verkürzen. Aus Sicht der heimischen Löwen, war es wohl eher eine gefühlte Niederlage.

"Wir hatten das Spiel unter Kontrolle, hatten die bessere Spielanlage und sehr viel Ballbesitz. Leider half uns das am Ende aber nur bedingt." so ein etwas enttäuschter Leo-Coach Dennis Lütkehölter.

In der Tat verkauften sich seine Spieler aber recht gut. Trotz diverser Ausfälle bestimmten die Löwen von Beginn an die Partie. Sie kombinierten sich ein ums andere Mal Richtung Gästestrafraum. Die TSG blieb ihrerseits recht harmlos und konnte keine Chance verbuchen. In der zweiten Hälfte legten die Leos gut los, doch ein Abspielfehler im Spielaufbau, spielte den Gästen in die Karten. Der daraus resultierende Freistoß schlug direkt im Leo-Gehäuse ein. 0:1 in der 63.Minute. "Das Gegentor machte das Ganze natürlich nicht einfacher. Wir mussten die Ruhe bewahren, aber auch den Druck erhöhen." so der TuS Trainer.

Es wurde offensiv gewechselt, die Leos stellten auf Dreierkette um und beorderten Jan Schulmeister in die Spitze. Dieser hatte dann auch die besten Gelegenheiten. Erst setzte er einen Kopfball an die Latte, danach scheiterte er aus kurzer Distanz am Gästeschlussmann.

In der 85.Minute war es dann der eingewechselte Marc Stühlmeyer, der die Hausherren endlich jubeln ließ. Danach wollten die Löwen noch mehr. Ein katastrophaler Rückpass hätte in der Schlussminute aber fast noch den TSG Sieg gebracht. Doch der Angreifer schoss den Ball freistehend über das TuS-Tor. So blieb es beim 1:1. Leistungsgerecht!? "Ich denke wir waren die bessere Mannschaft, doch die TSG hat aus ihren Mitteln das notwendige rausgeholt. Sie spielten sehr defensiv - das aber mit allen Spielern auch sehr diszipliniert. Wir haben eine ganz gute Spielfeldaufteilung gehabt, teilweise aber zu langsam gespielt. In vorderster Front waren wir einfach nicht durchschlagskräftig genug. Wir müssen gieriger werden, um einen Treffer dann auch einmal zu erzwingen." resümierte Dennis Lütkehölter.