Fußball

SV Werl-Aspe II - TuS Leopoldshöhe II 5:1

Ein deutliche Niederlage mussten die Leos beim Auswärtsspiel am Heerser Bruch einstecken. Der im Abstiegskampf befindliche SV traf, wie schon in der Vorwoche, gleich fünfmal und ging als verdienter Sieger vom Platz.

Die Löwen müssen ihre Wunden lecken. Nach den letzten Wochen, kam eine solche derbe Klatsche doch für die meisten überraschend. Oder doch nicht.? "Wir gehen auf dem Zahnfleisch - haben uns in den letzten Wochen immer wieder zu Höchstleistungen gepushed. Das geht nur über eine gewisse Zeit! Ich dachte am Donnerstag schon, dass es wohlmöglich eng werden könnte. Doch da haben wir nochmal eine besondere Motivation setzen können. Heute war der Akku aber komplett leer." so TuS Trainer Dennis Lütkehölter. Die Wochenspieltage und die derzeitige Unruhe im Verein, gingen auch an den Spielern nicht spurlos vorbei.

Zu Beginn der Partie haben die Gäste noch einen ganz guten Zugriff. Die Hausherren verlegen sich auf lange Bälle und Standardsituationen. Zwei solche führen dann auch zur 2:0 Führung. In der 17.Minute bekamen die Leos den Ball nicht aus dem 16er. In der 23.Minute ließ man im Zentrum den Angreifer völlig unbedrängt - nach einem Eckball - einköpfen. "Zwei dumme Fehler, die das Spiel gegen uns kippten. Als dann in der 30.Minute ein Abspielfehler im Zentrum zum 3:0 führte, konnte einem um die Gäste Angst und Bange werden. Man rüttelte sich auf Seite der Löwen noch mal durch und startete positiv in Hälfte zwei. Leider wurden zwei gute Gelegenheiten nicht genutzt. Ein Konter führte dann zum 4:0. Damit war der Stecker dann eigentlich gezogen. In der 63.Minute traf Kevin Breder noch per Flugkopfball - vorausgegangen war eine schnelle Kombination über die rechte Seite. Das 5:1 fiel dann noch kurz vor Ende der Partie. "Glückwunsch an Werl-Aspe - ein verdienter Erfolg! Leider waren wir heute kein Maßstab und konnten an die guten Leistungen der bisherigen Rückrunde nicht anknüpfen. Die Beine waren müde, der Kopf war leer. Wenn wir nicht an die 100% kommen, dann sind wir leider für jeden nur ein Sparringspartner." müssen die Leos nun Kräfte sammeln und am Sonntag wieder einen neuen Angriff starten. Gegner wird dann der TuS Asemissen II sein - ein Aufstiegsaspirant und für den Leos-Coach "die größtmögliche Hürde zur rechten Zeit" denn "man kann ja nur gewinnen."