Fußball

TSV Oerlinghausen III - TuS Leopoldshöhe II 0 : 0

Auch der TuS Leopoldshöhe konnte den heimischen TSV nicht besiegen. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 0:0. In einem spannenden, aber spielerisch etwas enttäuschenden Spiel, mussten beide Teams mit einem Zähler vorlieb nehmen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich beide Mannschaften nervös. Viele Abspielfehler prägten das Bild, so dass kaum mal echter Spielfluss zustande kam. So blieb die Zahl der Torabschlüsse in Hälfte eins dann auch überschaubar - echte Chancen waren nicht zu verbuchen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren besser in die Partie. Tim Richter in TuS-Tor musste zweimal gut reagieren, um einen Rückstand zu verhindern.

"Wir waren das ganze Spiel über zu hektisch und unsauber. In der halben Stunde nach dem Wechsel, kamen wir dann nicht mehr richtig in die Zweikämpfe und so wuchs der Druck." wusste Gäste-Trainer Dennis Lütkehölter zu berichten. Allerdings überstanden die Löwen, die kritischen Phasen und kamen dann zehn Minuten vor Ende nochmal selber besser in das Spiel. Ein Lattenschuss von Jascha Klatt gab die Initialzündung. In der letzten Minute wurde ein Rose-Schuss im letzten Moment abgeblockt, nachdem Luis Butigan sich über die linke Seite durchsetzen konnte.

"Ein Sieg wäre aber auch des Guten zu viel gewesen. Wir haben heute eines unseren schwächeren Spiele gemacht. wir fanden von Beginn an nie die Sauberkeit im Passspiel und konnten so leider kaum mal gefährlich umschalten." ist der Leo-Coach mit dem Punkt letztlich zufrieden. "Oerlinghausen hat einen super Lauf - wir haben sie auf Distanz gehalten."

Warum die Löwen nicht zu ihrer Leistung fanden, konnte der Coach abschließend nicht hundertprozentig beurteilen. Eventuell war die zweiwöchige Spielpause in Kombination mit den schlechten Trainingsbedingungen in der letzten Woche, nicht gerade förderlich. Doch auf Platz eins zu überwintern, ist doch schon mal was. "Kompliment an meine Mannschaft. Gerade die Spieler die nicht so viel Einsatzzeit hatten, haben sich immer vorbildlich verhalten. Dieser Teamgedanke kann in der Rückserie der entscheidende Faktor werden."