Fußball

TuS Lipperreihe II - TuS Leopoldshöhe II 3 : 2

"Enttäuscht und verärgert." fasste Leo-Coach Dennis Lütkehölter nach der 3:2 Pleite beim TuS Lipperreihe seine Empfindungen zusammen. `Verärgert` war er vor allem von der Darbietung seiner Mannschaft in der ersten Hälfte.

Die Löwen schienen überhaupt nicht auf dem Platz zu sein. Zwei selbstverschuldete Treffer brachten die Hausherren früh mit 2:0 in Führung. "Wir hatten weder Laufbereitschaft noch Zweikampfverhalten, dazu eine gruselige Passquote - so kann man kein Fußballspiel gewinnen. Eine solche Nicht-Leistung ist inakzeptabel und darf keine zweites Mal vorkommen." richtete der Coach in der Halbzeit deutliche Worte an sein Team.

Und die schienen zu fruchten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit waren die Leos plötzlich da. Sofort kam man zu Einschussgelegenheiten. Eine davon nutzte Artur Fast in der 52.Minute zum 1:2. Danach blieben die Gäste am Drücker. Mehrmals rettete der Keeper die Hausherren vor dem Ausgleich. Bei einem 18 Meter Schuss von Artur Fast, half die Latte für den geschlagenen Tormann aus. In der 74.Minute verschliefen die Löwen einen Eckball der Hausherren. So traf Lipperreihe völlig freistehend zum 3:1. Doch Einstellung und Moral waren in der zweiten Hälfte intakt. Nur drei Minuten später traf Marc Reh per Kopf zum 2:3. In der Folgezeit wollte allerdings kein weiteres Tor mehr fallen. "Das nötige Spielglück haben wir in der ersten Hälfte weggeworfen und wurden dann für eine starke zweite Halbzeit nicht mehr mit einem Punkt belohnt." haben die Leos sicherlich leichtfertig Punkte verschenkt.

Warum die Löwen so schwach begannen, kann auch ihr Trainer nur spekulieren. "Durch die englische Woche war es das dritte Spiel in 7 Tagen. Wir mussten mit einem Minikader durch diese Belastung gehen. Eventuell ist nach dem Sieg am Dienstag auch etwas Spannung abgefallen. Letztes Jahr im Aufstiegskampf war jedes Spiel ein Endspiel. Oftmals konnten wir uns drei Wochen auf die nächste Partie vorbereiten. Letztlich bin ich auch froh, dass sich die Personalsituation nun wieder verbessert. So haben wir dann mal wieder Konkurrenzkampf. Erschöpfte Spieler können sich dann erholen und schwache Leistungen werden auch mal mit der Bank belohnt. Insgesamt brauchen wir für unser Spiel immer den letzten Kick an Motivation und Konzentration. Ist dieser da, können wir bereits in der Liga mithalten. Das haben die ersten Spiele klar gezeigt. Nun heißt es Stabilität rein bekommen und in den nächsten Wochen das Punktekonto aufstocken."